SCHUTZGEBÜHR UND KOSTEN

Was kostet eigentlich ein (Tierschutz)Hund?

Ein Hund bereichert das Leben ungemein, bringt aber auch dauerhafte finanzielle Verantwortung mit sich. Neben der einmaligen Schutzgebühr fallen regelmäßige Kosten an – von Futter, Steuer und Versicherung über die Grundausstattung bis hin zu Tierarztbesuchen.

Wir sprechen das so offen an, damit Du gut vorbereitet bist und Eurem gemeinsamen Start ohne Sorgen entgegenblicken kannst.

Unsere Schutzgebühr

Die Schutzgebühr bei Direktadoption beträgt derzeit 595 Euro. Die Schutzgebühr bei Adoption von Pflegestelle kostet 625 Euro.

Die Schutzgebühr ist keinem Kaufpreis gleichzusetzen, sondern ein Betrag, mit dem du unsere Tierschutzarbeit vor Ort unterstützt. 

Folgende Kosten werden u.a. mit der Schutzgebühr bezahlt:

Die tatsächlichen Kosten für jeden Hund variieren nach Alter, Gesundheitszustand, Verbleibdauer im Tierheim usw. In den meisten Fällen deckt die Schutzgebühr daher nicht die Kosten, die wir für den jeweiligen Hund haben. Die Differenz finanzieren wir durch Spenden.

Zudem versorgen wir viele Hunde vor Ort, die nicht in der Vermittlung sind und dennoch versorgt werden müssen.

Warum gibt es überhaupt eine Schutzgebühr?

Verantwortungsvoller Tierschutz erfordert dauerhaft finanzielle Mittel. Tierärztliche Behandlungen, Medikamente, Futter, die Unterbringung und der sichere Transport verursachen laufende Kosten – völlig unabhängig davon, ob ein Hund rasch ein Zuhause findet oder über viele Monate hinweg im Tierheim betreut wird. Über die Schutzgebühr refinanzieren wir einen Teil dieser Aufwendungen und schaffen das Fundament, um auch weiteren Hunden in Not helfen zu können. Die realen Ausgaben für einen Hund liegen vor seiner Vermittlung oft weit über der vereinbarten Gebühr. Zudem erfüllt die Schutzgebühr noch einen weiteren Zweck – sie soll vor unbedachten „Spontankäufen“ schützen. 

Schließlich haben wir mitunter den Eindruck, dass bei Tierschutzhunden erwartet wird, dass diese möglichst kostengünstig, am besten sogar umsonst vermittelt werden sollten, während für Rassewelpen ohne mit der Wimper zu zucken hohe Summen gezahlt werden. Dabei haben viele unserer Hunde vor ihrer Vermittlung bereits eine umfassende medizinische Vorversorgung, eine monatelange Betreuung  durchlaufen. Hinzu kommt der teure Transport nach Deutschland.

Die Schutzgebühr versteht sich daher nicht als Kaufpreis und drückt nicht den Wert eines Tieres aus. Sie repräsentiert die geleistete Arbeit, das finanzielle Engagement und die Verantwortung aller Beteiligten und stellt sicher, dass einer Adoption eine fundierte, nachhaltige Entscheidung vorausgeht.

DIESE KOSTEN KOMMEN NACH DER ADOPTION AUF DICH ZU

Tierarzt

Zum Alltag gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und kleinere Behandlungen. Kommt es jedoch zu einer plötzlichen Erkrankung, einer Verletzung oder einer Operation, können die finanziellen Aufwendungen rasch ansteigen.

Futter

Die Futterkosten hängen zum einen natürlich von der Größe des Hundes ab. Aber auch der Gesundheitszustand spielt eine Rolle. Bei bestimmten Krankheiten kann Spezialfutter erforderlich sein.

Kranken-/OP-Versicherung

Wir empfehlen grundsätzlich, dass alle Hunde kranken- bzw. zumindest OP-versichert werden sollten. Eine solche Versicherung schützt vor sehr hohen Rechnungen. Sie kostet aber eben auch monatlich Geld.

Ausstattung

Angefangen mit der Grundausstattung (Näpfe, Bett, Sicherheitsgeschirr, Leine etc.) über das zweite Halsband, den schicken Mantel, den Anschnallgurt fürs Auto - auch die Kosten für die Ausstattung sollten einkalkuliert werden.

Hundesteuer

Dass für einen Hund Hundesteuer gezahlt werden muss, dürfte wahrscheinlich jedem klar sein. Die Höhe variert je nach Gemeinde und Anzahl der Hunde.

Hundehaftpflicht

Eine Hundehaftpflichtversicherung gehört zur verantwortungsvollen Hundehaltung. In einigen Bundesländern ist sie ohnehin vorgeschrieben. Sie schützt dich, wenn dein Hund einen Schaden verursacht. Das kann schneller passieren, als man denkt.

Training

Nicht jeder Hund braucht dauerhaft professionelles Training. Trotzdem kann eine gute Hundeschule oder ein qualifizierter Trainer gerade am Anfang sehr hilfreich sein. Aber ein Hund kann auch erst bei Dir eine Verhaltensweise entwickeln, die Training braucht.

Urlaubs-betreuung

Nicht in jeden Urlaub kann der Hund mitgenommen werden. Und nicht immer können Familie oder Freunde hier aushelfen. Denke eine kostenpflichtige Urlaubsbetreuung daher direkt mit!

ZUHAUSE GESUCHT

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