AKTUELLE SPENDENKAMPAGNEN
Kastrationskampagne
In Nordmazedonien gibt es – wie überall auf dem Balkan – viele Straßenhunde.
Eine bedeutende Ursache für die große Anzahl von Straßenhunden sind die vielen nicht kastrierten „Besitzerhunde“. D.h. Hunde, die als Haustiere, aber auch als Arbeitstiere (z.B. zum Hüten von Herden) gehalten werden. Anders als wir es aus Deutschland kennen, laufen diese Hunde häufig frei herum und pflanzen sich unkontrolliert fort. Hündinnen werden dann im trächtigen Zustand oder mit ihren Welpen (manchmal auch nur die Welpen) ausgesetzt. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
Der Umstand, dass viele Besitzerhunde nicht kastriert sind, hat auch finanzielle Gründe. Eine Kastration ohne Nebenkosten kostet zwar „nur“ etwa 70 Euro. Das durchschnittliche monatliche Nettogehalt in Nordmazedonien liegt Stand Januar 2026 allerdings auch nur bei umgerechnet rund 750 Euro. Die finanzielle Hürde, den Hund kastrieren zu lassen, ist daher recht hoch.
Hilf uns, die Hunde im Tierheim in Struga mit Futter zu versorgen
Tierärztliche Versorgung
Sobald wir einen Hund in unsere Obhut aufnehmen, stellen wir auch sicher, dass die Hunde medizinisch versorgt werden. Dazu gehören neben den erforderlichen Impfungen auch Bluttests und die Tests auf die sog. Mittelmeerkrankheiten (hier gibt es dazu weitere Informationen). Die Impfungen müssen anfänglich im Wochenrhythmus, dann jährlich verabreicht werden. Tests führen wir etwa alle sechs Monate durch. Des Weiteren schützen wir unsere Hunde gegen Endo- und Ektoparasiten. Schließlich müssen vor der Ausreise alle Hunde mit einem Mikrochip und einem Heimtierpass ausgestattet werden.
Im Laufe des Aufenthalts eines Hundes im Tierheim kommen bis zur Ausreise gut und gerne Kosten mehrere hundert Euro pro Hund zusammen. Um diese Kosten zu stemmen, sind wir auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.
DIE UNSICHTBAREN
In Betis Tierheim leben zwischen 40 und 80 Hunden; vor allem Welpen und Junghunde. Ein Teil der Hunde kann jedoch aufgrund von ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten nicht vermittelt werden, andere unterliegen der Rasseliste, die eine Vermittlung nach Deutschland verbietet. Andere wiederum haben es aufgrund ihres Handicaps und damit einhergehenden Bedürfnissen besonders schwer, ein Zuhause zu finden.
Diese Hunde sind unsere „Unsichtbaren“. Hunde, die seit Jahren im Zwinger sitzen und kaum eine Chance auf ein anderes Leben haben.
Diesen Hunden wollen wir eine Plattform bieten, so dass sie endlich gesehen werden. Aber auch, damit wir ihre bestmögliche Versorgung vor Ort gewährleisten können. Medizinische Versorgung, Futter und vielleicht das ein oder andere Spielzeug oder besondere Leckerchen, um ihnen das Leben unter widrigen, traurigen Bedingungen so schön wie möglich zu gestalten. Mehr zu unseren Unsichtbaren erfährst du hier.
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