Tomi
Tomi
Informationen zu Tomi
Tomi wurde mit zwei Geschwistern auf der Straße gefunden und kam mit wenigen Wochen zu uns ins Tierheim. Dort wächst er aktuell in einem Freilauf mit zwei anderen Junghunden auf. Tomi zeigt sich als interessierter, neugieriger und menschenbezogener Junghund. Er taute bei unseren Besuchen im Januar und April 2026 als aller erster auf. Die Rute ist bei Tomi verkürzt, wir gehen davon aus, dass dies bei ihm genetisch veranlagt ist. Anderen Hunden gegenüber ist er sehr freundlich, jedoch auch äußerst futterneidisch. Bei unserem Besuch im April ging er ressourcenbedingt sehr stark auf Toffee los, ob hierbei wir Menschen oder das Futter die Ressource waren, können wir nicht genau sagen. Dieses Verhalten kann sich außerhalb des Tierheims wieder regulieren, sollte aber bedacht werden.
Auto fahren war für Tomi in Ordnung, auch wenn er nicht vollkommen entspannt war, konnte er sich zwischendurch immer mal ablegen. Das Geschirr anziehen und an der Leine laufen, waren für ihn kein Problem. Er kennt bisher kaum alltägliche Reize und wird sich zunächst an diese gewöhnen müssen. Seine Futtermotivation und seine Neugier können hierbei sehr hilfreich sein. Auch Grundlagen wie Stubenreinheit, Allein bleiben oder Autofahren müssen natürlich erst Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Wichtig: Basierend auf seinem Aussehen gehen wir davon aus, dass Tomi einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da er noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.
Wir können nur raten, was seine Endgröße anbelangt. Aber voraussichtlich wird er die 55 cm Schulterhöhe erreichen und/oder überschreiten.
Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld
Für Tomi wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Tomi bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten seine Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.
Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).
Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.
In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.
Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.