Tomi

• Alter: 10/2025
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich mit Herdenschutzhundanteil)
• Aufenthaltsort: Havelsee
• Schulterhöhe: 55 cm (im Wachstum, Stand 07/2026)
• Gewicht: ca. 16 kg (im Wachstum, Stand 07/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Besondere Merkmale: Stummelrute
• Schutzgebühr: 625€

Tomi

• Alter: 10/2025
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich mit Herdenschutzhundanteil)
• Aufenthaltsort: Havelsee
• Schulterhöhe: 55 cm (im Wachstum, Stand 07/2026)
• Gewicht: ca. 16 kg (im Wachstum, Stand 07/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Besondere Merkmale: Stummelrute
• Schutzgebühr: 625€

Informationen zu Tomi

Tomi wurde im Herbst 2025 auf der Straße gefunden und wuchs bis Juni 2026 im Freilauf des Tierheims mit anderen Hunden auf. Seit Juni 2026 lebt er auf einer Pflegestelle und zeigt sich dort als freundlicher und eher ruhiger Junghund. Er sucht die Nähe seiner Menschen, genießt Streicheleinheiten und kuschelt gerne. Gleichzeitig ist er natürlich noch jung und hat noch einiges zu lernen.

Im Alltag macht Tomi bereits vieles gut. Er ist auf seiner Pflegestelle stubenrein und übt dort aktuell allein zu bleiben. Autofahrten meistert er ruhig und auch das Laufen an der Leine klappt bereits gut. Erste Grundkommandos wie „Sitz“ sowie das Warten an Türen oder vor dem Überqueren einer Straße kennt er bereits. Besonders gut lässt er sich über Futter motivieren und zeigt sich lernbereit.

Fremden begegnet Tomi zunächst eher vorsichtig. Er hält anfangs etwas Abstand, bleibt dabei aber neugierig und entspannt. Mit anderen Hunden zeigt er sich sozial und orientiert sich auch gerne an ihnen. Katzen begegnet er bislang gelassen und desinteressiert. Auch Kinder ab etwa neun Jahren hat er bereits kennengelernt und zeigte sich ihnen gegenüber freundlich.

Trotz der positiven Entwicklung sollte man nicht vergessen, dass Tomi erst seit kurzer Zeit in Deutschland lebt. Viele Eindrücke, Alltagssituationen und Umweltreize wird er in seinem zukünftigen Zuhause möglicherweise noch einmal neu kennenlernen müssen. Gerade in der Anfangszeit können sich Verhaltensweisen verändern, weshalb seine neue Familie ihm Zeit geben sollte, in Ruhe anzukommen. Mit einer liebevollen, konsequenten Begleitung und etwas Geduld bringt Tomi jedoch gute Voraussetzungen mit, sich weiterzuentwickeln.

Wichtig: Basierend auf seinem Aussehen gehen wir davon aus, dass Tomi einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da er noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Wir können nur raten, was seine Endgröße anbelangt. Wir gehen davon aus, dass er +/- 55cm wird.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Tomi wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Tomi bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten seine Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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