Jarah

• Alter: 12/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich mit Herdenschutzhundanteil)
• Schulterhöhe: 47 cm (im Wachstum, Stand 04/2026)
• Gewicht: 12 kg (im Wachstum, Stand 04/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Besondere Merkmale: Aufgrund ihres Aussehens ist es nicht ausgeschlossen, dass in Jarah ein Anteil Kangal steckt. Daher ist eine Vermittlung in bestimmte Bundesländer leider nicht erlaubt. Bitte erkundige Dich vor Ausfüllen der Selbstauskunft über die für Dich relevanten Landesgesetze.
• Schutzgebühr: 595€

Jarah

• Alter: 12/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich mit Herdenschutzhundanteil)
• Schulterhöhe: 47 cm (im Wachstum, Stand 04/2026)
• Gewicht: 12 kg (im Wachstum, Stand 04/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Besondere Merkmale: Aufgrund ihres Aussehens ist es nicht ausgeschlossen, dass in Jarah ein Anteil Kangal steckt. Daher ist eine Vermittlung in bestimmte Bundesländer leider nicht erlaubt. Bitte erkundige Dich vor Ausfüllen der Selbstauskunft über die für Dich relevanten Landesgesetze.
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Jarah

Jarah wurde im Alter von wenigen Wochen allein auf der Straße gefunden und wächst seitdem im Tierheim auf. Zunächst im Kindergarten mit vielen anderen Welpen, mittlerweile ist sie mit anderen Junghunden in einem Freilauf des Tierheims.

Jarah zeigte sich bei unserem Besuch im Tierheim als sehr selbstbewusste und freundliche Hündin. Sie hatte keinerlei Hemmungen gegenüber uns Menschen und war eher frech. Sie springt viel hoch, weiß was sie will und fordert dies auch ein. Allerdings hat sie Korrekturen gut angenommen und wusste bereits nach wenigen Malen, dass man durch hinsetzen eher zum Ziel kommt als durch anspringen. Ihre große Futtermotivation ist für das Training sehr hilfreich.

Auf dem Weg in unsere Unterkunft hatte sie bei der Autofahrt keine großen Probleme. Sie hechelte, konnte sich zwischendurch aber ablegen. Auch in der Unterkunft war sie sehr neugierig, lief gut an Geschirr und Leine und erkundete den Garten. Die räumliche Begrenzung durch eine sehr kurze Leine nahm sie dankbar an und legte sich ab, hierbei hatte sie keinen Stress oder Frust, sondern kam sehr schnell zur Ruhe. Innerhalb der Hundegruppe legte sie sich in der Mitte ab, was auch wieder für ihre selbstbewusste, forsche Art spricht, die von Beginn an gut gehandelt werden muss.

Jarah ist grundsätzlich gut verträglich mit anderen Hunden. In ihrem neuen Zuhause sollte ein eventuell vorhandener Ersthund jedoch unbedingt souverän sein, um ihrer forschen Art gewachsen zu sein und ihr bei Bedarf klare Grenzen aufzuzeigen.

Da Jarah bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte sie bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss sie viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihr aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Wichtig: Basierend auf ihrem Aussehen gehen wir davon aus, dass Jarah einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da sie noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Über ihre Endgröße können wir keine definitiven Aussagen treffen. Wir gehen aber davon aus, dass sie eher +/- 60 cm Schulterhöhe erreichen wird.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Jarah wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

Nach oben scrollen