Flora
Flora
Informationen zu Flora
Flora wurde gemeinsam mit vier Geschwistern im Mai 2025 auf der Straße geboren. Ihre Mama und ihre Schwestern kamen im September 2025 ins Tierheim, Flora hingegen wurde von Anwohnern mitgenommen und lebte dort. Als sie im Frühjahr 2026 jedoch Welpen bekam, wurde sie uninteressant für die Menschen und kam im Juni 2026 ebenfalls zu uns ins Tierheim.
Sie präsentiert sich dort als sehr aufgeschlossene und menschenbezogene Hündin. Sie sucht gerne die Aufmerksamkeit von Menschen und zeigt sich dabei lebhaft und zugewandt. Sie kann durchaus wild und voller Energie sein, findet aber auch wieder gut zur Ruhe. Während andere Hunde sehr wild an uns hochsprangen, wollte Flora zwar auch Aufmerksamkeit, war dabei aber deutlich weniger wuselig und sehr angenehm.
Im Umgang mit anderen Hunden zeigt sich Flora freundlich und sozial. Sie kommt mit ihren Artgenossen gut zurecht und verhält sich ihnen gegenüber unkompliziert.
Das Anlegen des Geschirrs fällt Flora derzeit noch deutlich schwer. Sie findet das Geschirr sehr unangenehm und versucht aktuell, es abzuknabbern. Dieses Thema sollte in ihrem neuen Zuhause daher behutsam und kleinschrittig aufgebaut werden.
Insgesamt ist Flora eine sehr fröhliche, lebhafte Hündin, die gerne Kontakt zu Menschen hat, gleichzeitig aber auch abschalten und zur Ruhe kommen kann. Sie bringt gute Voraussetzungen für ein aktives Familienleben mit, muss jedoch einige Alltagssituationen noch kennenlernen und lernen, damit gelassen umzugehen.
Was Flora alles in ihrem bisherigen Zuhause kennengelernt hat, können wir nicht beurteilen. Ob sie beispielsweise stubenrein ist oder das Laufen an der Leine kennt, ist uns nicht bekannt.
Wir können uns Flora gut bei engagierten Anfänger*innen vorstellen, die gemeinsam mit ihr lernen und arbeiten wollen.
Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld
Für Flora wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Ihre Adoptant*innen sollten sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.
Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).
Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.
In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.
Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.