Dörthe
Dörthe
Informationen zu Dörthe
Dörthe wurde im Oktober 2025 hochschwanger auf der Straße gefunden. Leider starben alle ihre Welpen an Parvo. Bis Juni 2026 lebte sie im Tierheim, seit Kurzem befindet sie sich auf einer Pflegestelle in Deutschland.
Sowohl im Shelter als auch auf ihrer Pflegestelle zeigt sich Dörthe als sehr freundliche und aufgeschlossene Hündin. Den Erwachsenen und auch dem Kind der Pflegestelle begegnet sie offen und zugewandt.
Auf ihrer Pflegestelle lernt Dörthe aktuell die ersten Grundlagen des Zusammenlebens in einem Zuhause kennen. Das Konzept der Leine ist ihr nicht fremd, auch wenn sie natürlich noch nicht leinenführig ist. Sie ist stubenrein und fährt problemlos im Auto mit. Allerdings muss sie derzeit noch ins Auto gehoben werden, da sie noch nicht selbst einsteigt.
Dörthe kann gut allein zur Ruhe kommen und zeigt sich nicht übermäßig aufgedreht. Bisher neigt sie in der Wohnung auch nicht dazu, ihren Menschen ständig zu folgen, sondern bleibt entspannt liegen, wenn diese den Raum verlassen.
Mit anderen Hunden ist Dörthe ebenfalls verträglich, benötigt aber keinen Ersthund im neuen Zuhause. Treppen bereiten ihr aktuell noch Sorgen. Derzeit muss sie entweder mit viel Zuspruch motiviert oder getragen werden. Da Dörthe bereits acht Jahre alt ist, wünschen wir uns für sie ein Zuhause, in dem sie nicht viele Treppen steigen muss.
Dörthe hatte bei ihrem Einzug ins Tierheim einen Tumor an der Gesäugeleiste, der operativ entfernt wurde. Bei einer Nachuntersuchung durch Röntgen etwa drei Monate später konnten keine Tumore mehr festgestellt werden.
Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld
Für Dörthe wünschen wir uns ein Zuhause in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben, sollten aber schon standfest sein. Vermutlich kann Dörthe auf einen Ersthund verzichten. Da Dörthe bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.
Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).
Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.
In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.
Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.