Charlie Brown

• Alter: 03/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 38 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 4,5 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Charlie Brown

• Alter: 03/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 38 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 4,5 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Charlie Brown

Charlie kam mit wenigen Monaten ins Tierheim, nachdem er von Touristen gefunden wurde. Er war bei Fund so schwach, dass er nicht laufen konnte. Seit Juli 2026 lebt er gemeinsam mit anderen Welpen und Junghunden im Tierheim.

Charlie präsentiert sich als ausgesprochen liebenswerter und menschenbezogener Rüde, der sehr aufgeschlossen und freundlich auf Menschen zugeht. Dabei ist er angenehm höflich und drängt sich nicht unmittelbar auf. Er möchte gerne wissen, was um ihn herum passiert, und dabei sein, hält sich dabei aber zunächst etwas im Hintergrund und setzt sich beispielsweise ein kleines Stück neben die Menschen. Auch beim Kontakt ist er vorsichtig und nähert sich zunächst behutsam, etwa indem er vorsichtig an einem schnuppert.

Gleichzeitig zeigt Charlie deutlich, dass er die Nähe zu Menschen sehr schätzt. Bei einer Gelegenheit wollte er sogar auf Louisas Schoß klettern. Insgesamt wirkt er wie ein sehr lieber, feinfühliger Hund, der gerne Kontakt aufnimmt, dabei aber nicht stürmisch oder aufdringlich ist.

Charlie macht derzeit gesundheitlich einen sehr fragilen Eindruck. Besonders auffällig sind große Narben an seiner rechten Hinterpfote und am linken Ellenbogen. Insgesamt wirkt er körperlich sehr zerbrechlich, da er noch extrem dünn ist. Wie sich sein gesundheitlicher Zustand weiter entwickelt und welche Behandlung beziehungsweise Unterstützung er benötigt, muss entsprechend tierärztlich beurteilt und begleitet werden.

Im Umgang mit anderen Hunden zeigt er sich überwiegend unauffällig. Als eine ihm unbekannte Hündin ins Shelter kam knurrte er, ließ aber schnell nach und war nicht sehr vehement.

Da Charlie noch sehr jung ins Tierheim kam, hatte er bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss er viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Wichtig: Basierend auf ihrem Aussehen gehen wir davon aus, dass Charlie einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da er noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Charlie wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder idealerweise auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist grundsätzlich kein Problem, sollte aber zu Charlie passen und nach einem sorgfältigen Kennenlernen entschieden werden. Aufgrund seiner vermutlich fragilen körperlichen Verfassung und seiner möglichen Herdenschutzhund-Eigenschaften sollten seine Adoptant*innen ihm ein ruhiges, stabiles Umfeld bieten und bereit sein, ihn mit Geduld, Souveränität und Empathie in sein neues Leben zu begleiten. Besonders wichtig sind Menschen, die seine vorsichtige Art respektieren und ihm die notwendige Zeit geben, Vertrauen aufzubauen.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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