Buddy

• Alter: 12/2023
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 56 cm
• Gewicht: ca. 20 kg
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: kommt drauf an
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; nur erfahrene Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Buddy

• Alter: 12/2023
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 56 cm
• Gewicht: ca. 20 kg
• Als Zweithund geeignet: kommt drauf an
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; nur erfahrene Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Buddy

Buddy kam im Frühjahr 2024 als junger, unsicherer Hund zu uns ins Tierheim. Er zeigt wenig Interesse an Menschen und begegnet ihnen eher mit Unsicherheit. Wenn er bedrängt wurde oder sich bedroht fühlte, hat er sich in der Vergangenheit auch durch Schnappen Raum verschafft. Nachdem er sich bereits im September 2025 durch uns im Zwinger streicheln ließ (es aber nicht wirklich genoss), hatten wir im bei unserem letzten Besuch im April 2026 in einem kleineren Auslauf, wo er aktiv zu uns kam und sich kraulen ließ. Auch wenn man aufhörte, ging er nicht weg, sondern schaute einen eher an, man möge weitermachen. Dennoch ist er bei bestimmten Berührungen noch steif geworden, so dass man Hunde lesen können muss, um mit ihm zu interagieren. Ihn vermessen oder ihm gar ein Geschirr anzulegen haben wir nicht gewagt.

Im Auslauf vor den Zwingern der „großen Hunde“ ist er wie gehabt sehr viel und sehr schnell gerannt. Auf einer kleineren Fläche hat sich das aber dann deutlich gebessert.

Durch einen Zaun hindurch hat er mit einem älteren Rüden (Timber) kommuniziert und war dabei unauffällig. Gleiches gilt, wenn er vor den Zwingern der anderen Hunde vorbeirennt. Dennoch können wir nicht beurteilen, wie er im direkten Kontakt mit Artgenossen ist.

Generell waren wir überrascht, wie schnell Buddy uns gegenüber aufgetaut ist. Dennoch wird das keine einfache Geschichte mit ihm. Für erfahrene und geduldige Hundehalter:innen könnte Buddy mit viel Arbeit und Verständnis ein toller Wegbegleiter werden – aber aktuell ist das eher die berühmte Nadel im Heuhaufen. 

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Buddy benötigt ein erfahrenes Zuhause oder Pflegestelle, idealerweise bei Hundetrainer:innen, die sich mit der Thematik auskennen, ihn lesen können und ihm Zeit geben, Vertrauen zu fassen und dann an ihm zu arbeiten. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Buddy sich bei den richtigen Menschen sehr positiv entwickelt, da er hier bisher viel Potenzial zeigt und sein Verhalten unsicherheitsgetrieben scheint.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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Unsere nächster Transport ist für Mitte Juni 2026 geplant. Alle zur Ausreise bereiten Hunde findest du hier: