Pelle

• Alter: 08/2025
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling, vermutlich mit Herdenschutzhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 48 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 10,5 kg (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; erfahrene Halter:innen
• Besondere Merkmale: Afterkralle
• Schutzgebühr: 595€

Pelle

• Alter: 08/2025
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling, vermutlich mit Herdenschutzhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 48 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 10,5 kg (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; erfahrene Halter:innen
• Besondere Merkmale: Afterkralle
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Pelle

Pelle wurde im Oktober 2025 von Betis Ehemann ganz allein in Struga gefunden. Seitdem lebt er im „Kindergarten“ des Tierheims. Pelle ist ein aufgeschlossener und Menschen zugewandter Hund. Er holt sich gerne Leckerchen und Streicheleinheiten ab. Wir gehen davon aus, dass Pelle die 60 cm Schulterhöhe knacken könnte, wenn er ausgewachsen ist.

Seinem Phänotyp nach zu schließen ist Pelle ein Herdenschutzhundmischling. Das zeigt sich auch schon in seinem Verhalten. So ist er für sein Alter außergewöhnlich „gechillt“. Da er noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich die übrigen typischen Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen (z.B. Territorialität). Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Mit ihm bekannten Hunden ist er grundsätzlich verträglich. Als jedoch eine für ihn fremde Hündin im Auslauf nebenan war, hat er sehr gefrustet gebellt. Generell scheint er noch keine hohe Frustrationstoleranz zu haben, woran mit ihm – idealerweise mit professioneller Unterstützung – gearbeitet werden sollte.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Pelle wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Pelle wird nicht in die (Innen-)Stadt vermittelt. Verständige Kinder ab dem Teenageralter dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Da Pelle bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten seine Adoptant*innen ihn mit Souveränität, Geduld und Empathie in sein neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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