Kiwi

• Alter: 07/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling, vermutlich Herdenschutzhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 52 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 17,6 kg (im Wachstum, Stand 01/2026, darf etwas abnehmen)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Kiwi

• Alter: 07/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling, vermutlich Herdenschutzhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 52 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 17,6 kg (im Wachstum, Stand 01/2026, darf etwas abnehmen)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Kiwi

Kiwi kam im Juli 2025 als sehr junger Welpe zu uns ins Tierheim, nachdem sie allein auf der Straße gefunden worden war. Zunächst wuchs sie gemeinsam mit anderen Welpen im „Kindergarten“ des Tierheims auf, derzeit teilt sie sich einen Auslauf mit Floh.

Kiwi präsentiert sich als lebhafte, energiegeladene Hündin, die offen auf Menschen zugeht und sich problemlos anfassen lässt. Auch das Anlegen eines Geschirrs bereitete ihr keine größeren Schwierigkeiten. Aktuell fällt es ihr noch schwer, zur Ruhe zu kommen, und im Tierheim zeigt sie sich eher bellfreudig – in einer ruhigeren, stabileren Umgebung kann sich dieses Verhalten jedoch durchaus verändern. Da Kiwi bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte sie bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss sie viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihr aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Wichtig: Basierend auf ihrem Aussehen gehen wir davon aus, dass Kiwi einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da sie noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Über ihre Endgröße können wir keine definitiven Aussagen treffen. Wir gehen aber davon aus, dass sie eher +/- 60 cm Schulterhöhe erreichen muss. Derzeit ist Kiwi etwas proper, sie darf dann in ihrem Zuhause gerne etwas abnehmen.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Kiwi wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Kiwi bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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