Janosch

• Alter: 05/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 32 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 5,5 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Janosch

• Alter: 05/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 32 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 5,5 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Janosch

Janosch wurde im Juli 2026 von einem lokalen Tierschützer an einer Schule gefunden und anschließend ins Tierheim gebracht. Dort lebt er gemeinsam mit weiteren Junghunden in einem Freilauf.

Er präsentiert sich dort als lustiger, lebhafter und ausgesprochen menschenbezogener Rüde.

Zunächst setzt sich Janosch gerne etwas abseits und beobachtet das Geschehen. Sobald man sich jedoch zu ihm hinhockt, kommt er von sich aus angerannt und zeigt sich sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig. Insgesamt wirkt er Menschen gegenüber unerschrocken und neugierig.

Janosch ist ein ausgesprochen wuseliges Kerlchen. Er rennt gerne herum, zeigt dabei viel Freude an Bewegung und springt aktuell auch häufig an Menschen hoch. Seine lebhafte Art wirkt dabei eher fröhlich als hektisch. Wenn ihm etwas merkwürdig oder ungewohnt erscheint, kann er dies durch Bellen kommentieren. Hier wird er in seinem zukünftigen Zuhause noch lernen müssen, sich auch in unbekannten Situationen stärker an seinen Menschen zu orientieren.

Das Anlegen des Geschirrs findet Janosch derzeit noch ziemlich unangenehm. Er windet sich dabei heraus und versucht, sich der Situation zu entziehen. Er reagiert dabei jedoch nicht mit Schnappen oder aggressivem Verhalten. Das Anziehen des Geschirrs sollte daher geduldig und kleinschrittig aufgebaut werden, damit er lernt, dass diese Situation für ihn sicher und vorhersehbar ist.

Insgesamt macht Janosch einen fröhlichen, aufgeweckten und selbstbewussten Eindruck. Er scheint Freude an Bewegung und Beschäftigung zu haben und sucht gleichzeitig deutlich den Kontakt zu Menschen. Seine weitere Entwicklung außerhalb des Tierheims wird zeigen, wie er mit den vielen neuen Eindrücken des Alltags umgeht.

Da Janosch bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte er bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss er viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Janosch wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder idealerweise auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Aufgrund seiner vermuteten Herdenschutzhund-Eigenschaften sollten seine Adoptantinnen bereit sein, sich mit den Besonderheiten dieser Hunde auseinanderzusetzen und Janosch einen klaren, verlässlichen Rahmen zu geben. Gleichzeitig sollte seine lebhafte und menschenbezogene Art berücksichtigt werden. Seine Adoptantinnen sollten ihn mit Souveränität, Geduld und Empathie in sein neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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