Smilla

• Alter: 02/2026
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 41 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 6 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; engagierte Anfänger:innen vorstellbar
• Schutzgebühr: 595€

Smilla

• Alter: 02/2026
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 41 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 6 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; engagierte Anfänger:innen vorstellbar
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Smilla

Smilla wurde im Juni 2026 von der Tierheimleitung gefunden und anschließend ins Tierheim gebracht. Sie gehört gemeinsam mit Stine und Snorre zu einem Geschwisterverband. Gemeinsam leben sie mit weiteren Junghunden in einem Freilauf.

Smilla zeigt sich derzeit eher unsicher und sensibel gegenüber ihrer Umgebung.

Smilla braucht zunächst etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen. Während sie anfangs eher zurückhaltend bleibt, taut sie nach einer gewissen Zeit auf und kommt dann von sich aus näher. Sie wirkt dabei sehr freundlich und angenehm zurückhaltend.

Auffällig ist ihre Geräuschempfindlichkeit. Laute oder ungewohnte Geräusche verunsichern Smilla und sollten in ihrem zukünftigen Zuhause behutsam aufgebaut werden. Auch im Umgang mit ihrer Umgebung zeigt sie sich insgesamt eher vorsichtig. Sie ist nicht besonders aufgedreht, springt nicht an Menschen hoch und wirkt insgesamt ruhig.

Wie auch ihre Geschwister ist Smilla häufig mit der Nase am Boden unterwegs und erkundet ihre Umgebung auf diese Weise. Im Umgang mit den anderen Hunden zeigt sie sich grundsätzlich freundlich. Dabei wirkt sie ein wenig wie eine Hündin, die auf dem „Spielplatz“ darauf achtet, dass es nicht zu wild wird, sie vermittelt den anderen auf ihre freundliche Art durchaus einmal, dass „nicht gerannt wird“.

Smilla hat sich genauso wie Stine unter den Boxen in ihrem Freilauf immer mal wieder in ihre kleine Höhle zurückgezogen, wir könnten uns gut vorstellen, dass eine gemütliche Box in ihrem neuen Zuhause für sie genau der richtige Rückzugsort ist, den sie braucht und gut annehmen wird.

Aufgrund ihrer Geräuschempfindlichkeit und ihrer eher unsicheren Art sollte Smilla nicht in einer stark belebten städtischen Umgebung leben. Ein ruhiges, überschaubares Umfeld würde ihr deutlich mehr Sicherheit geben. Auch für einen Haushalt mit sehr kleinen oder sehr lebhaften Kindern ist sie nicht geeignet, da hektisches Rennen und lautes Schreien sie vermutlich überfordern würden. Wir können sie uns durchaus aber bei engagierten Anfänger*innen vorstellen, die gemeinsam mit ihr arbeiten und lernen wollen.

Da Smilla bereits mit wenigen Monaten ins Tierheim kam, hatte sie bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss sie viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Smilla wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke am Stadtrand oder vorzugsweise auf dem Land. Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben, sollten aber schon etwas größer und verständig sein und Smillas Bedürfnis nach Ruhe respektieren. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss; ein ruhiger, souveräner Hund könnte ihr möglicherweise zusätzliche Sicherheit geben. Wir können uns Smilla durchaus gut bei engagierten Anfänger*innen vorstellen, die mit ihr zusammen lernen wollen. Da Smilla Geräusche und hektische Bewegungen noch unsicher machen und sie zunächst etwas Zeit benötigt, um Vertrauen aufzubauen, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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