Fred

• Alter: 01/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 48 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 11 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Sonstige Hinweise: hatte eine verletzte Bandscheibe inklusive Lähmung der Hinterläufe, kann aber wieder laufen
• Schutzgebühr: 595€

Fred

• Alter: 01/2026
• Geschlecht: männlich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 48 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 11 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Sonstige Hinweise: hatte eine verletzte Bandscheibe inklusive Lähmung der Hinterläufe, kann aber wieder laufen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Fred

Fred wurde im Mai 2026 gefunden, nachdem er vermutlich von einem Auto angefahren wurde und nicht laufen konnte. Er hatte eine verletzte Bandscheibe und dadurch zunächst gelähmte Hinterbeine. Durch eine Behandlung kann er inzwischen wieder gut laufen, springen und rennen. Er lebt gemeinsam mit vier anderen Junghunden im Tierheim.

Fred präsentiert sich als sehr aufgeschlossener und insgesamt unkomplizierter Rüde. Menschen gegenüber zeigt er sich freundlich und unproblematisch, wobei seine Nase im wahrsten Sinne des Wortes meist wichtiger ist. Fred ist ausgesprochen neugierig und verbringt viel Zeit damit, seine Umgebung mit der Nase zu erkunden. Auch Futter findet er interessant und ist gut motivierbar, ohne dabei übermäßig futterfixiert zu sein.

Dabei zeigt Fred, dass er gerne selbst ausprobiert und mitdenkt. Er bietet verschiedene Verhaltensweisen an und überlegt offenbar, wie er am besten das bekommt, was er möchte. Diese Eigeninitiative lässt sich im Training sicherlich gut nutzen. Auch für Spielzeug konnte er sich begeistern und zeigte hier durchaus Interesse.

Im Tierheim zeigt sich Fred innerhalb seines Geheges deutlich bellfreudiger als andere Hunde. Dabei bellt er nicht nur Menschen an, die sich außerhalb des Geheges befinden, sondern auch die Hunde in den angrenzenden Gehegen. Sobald er sein Gehege verlässt, legt sich dieses Verhalten jedoch deutlich. Außerhalb des Geheges zeigte er sich ruhiger und im direkten Kontakt mit Menschen angenehm und unkompliziert. Während unseres Besuchs war er im Gehege im Vergleich zu den insgesamt fünf anwesenden Hunden sogar der ruhigste und angenehmste Hund.

Mit den anderen Hunden kommt Fred nach aktuellem Eindruck gut zurecht und zeigt sich ihnen gegenüber unauffällig.

Fred bewegt sich aufgrund seines Unfalls derzeit etwas watschelig und mit nach außen gestellten Hinterbeinen. Gleichzeitig ist er gut in der Lage zu laufen und bewegt sich selbstständig. Physiotherapeutische Unterstützung wäre sicherlich hilfreich und sinnvoll.

Insgesamt ist Fred ein neugieriger, aufgeschlossener und cleverer Hund, der seine Umwelt gerne erkundet und sich offenbar gut über Futter, Spiel und gemeinsame Beschäftigung motivieren lässt.

Da Fred bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte er bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss er viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Fred wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Fred sehr neugierig und selbstständig ist und seine Umgebung gerne erkundet, sollten seine Adoptant*innen Freude daran haben, ihn sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig auf seine körperlichen Möglichkeiten Rücksicht zu nehmen. Sie sollten ihn mit Souveränität, Geduld und Empathie in sein neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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