Clara

• Alter: 03/2026
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich Herdenschutzhundanteil)
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 46 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 10 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Clara

• Alter: 03/2026
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling (vermutlich Herdenschutzhundanteil)
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 46 cm (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Gewicht: 10 kg (im Wachstum, Stand 08/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Clara

Clara wurde im März 2026 mit drei Geschwistern (darunter Camilla) am Straßenrand gefunden und ins Tierheim gebracht.

Clara präsentiert sich als ausgesprochen entspannte Hündin. Sie wirkt im Tierheim insgesamt sehr gelassen und verbringt viel Zeit damit, ruhig herumzuliegen. Auch wenn es um sie herum unruhiger wird und die anderen Hunde für mehr Trubel sorgen, lässt sie sich davon offenbar wenig beeindrucken und bleibt entspannt.

Menschen gegenüber zeigt sich Clara sehr aufgeschlossen und sucht gerne deren Aufmerksamkeit. Dabei springt sie aktuell noch häufig an Menschen hoch. Hat sie die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen, findet sie jedoch meist schnell wieder zur Ruhe und legt sich entspannt ab. Hier wird sie in ihrem neuen Zuhause noch lernen müssen, ihre Freude und ihr Bedürfnis nach Kontakt etwas ruhiger auszudrücken.

Spielzeug hat Clara bislang kaum interessiert. Im Umgang mit den anderen Hunden zeigt sie sich unauffällig und sozialverträglich. Auch im ansonsten lebhaften Tierheimalltag wirkt sie nicht besonders ängstlich und scheint mit den dortigen Reizen insgesamt gut zurechtzukommen.

Clara macht insgesamt den Eindruck einer ruhigen, ausgeglichenen Hündin, die gerne Kontakt zu Menschen hat, gleichzeitig aber keine ständige Beschäftigung einfordert. Wie sie sich außerhalb der Tierheimumgebung entwickelt und mit den vielen neuen Eindrücken des Alltags umgeht, wird sich in ihrem zukünftigen Zuhause noch zeigen.

Da Clara bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte sie bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss sie viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Wichtig: Auch wenn Clara so aussieht, wird sie KEIN Golden Retriever Mischling sein. Basierend auf ihrem Aussehen gehen wir vielmehr davon aus, dass Clara einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da sie noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Clara wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Clara das Leben außerhalb des Tierheims erst noch kennenlernen muss, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

Nach oben scrollen