Coco

• Alter: 05/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: ja
• Rasse: Mischling (vermutlich Pekinese, Qualzucht)
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 23 cm
• Gewicht: 4,5 kg
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; auch für Anfänger geeignet
• Sonstige Hinweise: Qualzucht, bitte Hinweise im Text beachten
• Schutzgebühr: 595€

Coco

• Alter: 05/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: ja
• Rasse: Mischling (vermutlich Pekinese, Qualzucht)
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 23 cm
• Gewicht: 4,5 kg
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; auch für Anfänger geeignet
• Sonstige Hinweise: Qualzucht, bitte Hinweise im Text beachten
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Coco

Coco wurde auf der Straße gefunden, nachdem sie vermutlich mal ein Zuhause hatte und ausgesetzt wurde. Im Mai 2026 wurde sie ins Tierheim aufgenommen und lebt dort gemeinsam mit anderen Junghunden.

Sie präsentiert sich dort als ausgesprochen entspannte und unkomplizierte Hündin. Sowohl im Umgang mit Menschen als auch mit anderen Hunden zeigt sie sich tiefenentspannt und aufgeschlossen. Sie sucht gerne die Nähe zu Menschen und springt beispielsweise auch einmal auf den Schoß, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

Auch das Anlegen des Geschirrs war für Coco völlig unproblematisch. Insgesamt wirkt sie im Umgang mit alltäglichen Situationen gelassen und unkompliziert. Menschen gegenüber zeigt sie sich sehr zutraulich und freundlich.

Mit anderen Hunden kommt Coco gut zurecht. Auch Katzen sind für sie grundsätzlich kein Problem, weil sie vor ihnen ziemlichen Respekt hat. Bei kleineren Tieren wie Kätzchen und Hühnern zeigt sie allerdings deutlich Jagdinteresse und würde diese nach aktuellem Eindruck gerne verfolgen beziehungsweise fressen. Ein Zusammenleben mit solchen Tieren ist daher nicht möglich.

Trotz ihrer entspannten Art ist Coco keine Hündin, die ausschließlich ein ruhiges Zuhause für gemütliche kleine Runden sucht. Sie ist durchaus aktiv und sollte entsprechend beschäftigt und bewegt werden. Ihre zukünftigen Menschen sollten daher Freude an gemeinsamen Aktivitäten haben und ihr neben Ruhephasen auch ausreichend Bewegung und Beschäftigung bieten.

Was Coco alles schon kann und kennt, können wir nicht abschließend beurteilen, da wir davon ausgehen, dass sie mal ein Zuhause hatte, kann es sein, dass sie beispielsweise Stubenreinheit und das Laufen an der Leine schon kennt, dies ist allerdings nicht garantiert.

Wichtig: Coco ist eine brachyzephale (kurzköpfige) Hunderasse. Das bedeutet, dass sie rassebedingt gesundheitliche Einschränkungen haben kann, insbesondere im Bereich der Atmung sowie bei Hitze und körperlicher Belastung. Bitte informiert euch vor einer Bewerbung ausführlich über die Besonderheiten und Bedürfnisse dieser Rasse. Eine Adoption sollte immer gut überlegt und verantwortungsvoll sein.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Coco wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Katzen können nach aktuellem Kenntnisstand in ihrem neuen Zuhause leben, kleinere Tiere wie Hühner oder Kätzchen sollten dagegen nicht vorhanden sein. Da Coco trotz ihrer entspannten und unkomplizierten Art eine aktive Hündin ist, sollten ihre Adoptant*innen Freude an gemeinsamen Unternehmungen haben und sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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