Sternchen

• Alter: ca. 05/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 30 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 6,1 kg (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Sternchen

• Alter: ca. 05/2025
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 30 cm (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Gewicht: 6,1 kg (im Wachstum, Stand 01/2026)
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Sternchen

Sternchen wurde zusammen mit ihrer Schwester Lilli und ihrer Mutter Mina vor einer Fabrik gefunden und kam als Welpe zu uns ins Tierheim. Dort lebt sie aktuell mit anderen Junghunden in einem Freilauf.

Bei unserem Besuch zeigte sich Sternchen zunächst zurückhaltend. Hochgehoben zu werden, war ihr anfangs noch unheimlich. Mit Leckerlis taute sie jedoch schnell auf, und bereits am zweiten Tag unseres Besuchs ließ sie sich anfassen und streicheln. Typisch für einen Junghund ist sie verspielt – sowohl mit Spielzeug als auch im Umgang mit anderen Hunden – dabei bleibt sie aber bisher eher ausgeglichen und nicht überdreht.

Da Sternchen noch sehr jung ins Tierheim kam, muss sie viele alltägliche Dinge erst noch kennenlernen, wie Treppensteigen oder rutschige Böden. Auch grundlegende Fähigkeiten wie Stubenreinheit, Leinenführigkeit, das Alleinbleiben oder das Mitfahren im Auto müssen Schritt für Schritt behutsam mit ihr aufgebaut werden.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Sternchen wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder, die wissen, dass sie kein Spielzeug ist, dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Hier sollte aber auf das richtige Größenverhältnis geachtet werden. Da Sternchen bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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