Rosie
Rosie
Informationen zu Rosie
Rosie wurde im September 2025 von der Mutter unserer Tierheimleitung in deren Wohnhaus gefunden, wo sie wohl von Kindern geschlagen wurde, und lebt seitdem bei Beti im Tierheim. Rosie ist eine sehr ruhige Hündin. Am liebsten würde sie den ganzen Tag auf der Couch liegen. Seit ihrer Kastration hat sie daher auch ein bisschen zugenommen und darf wieder etwas abnehmen. Sie hält sich die meiste Zeit im Bungalow auf dem Tierheimgelände auf und lebt dort mit Katzen und anderen kleinen Hunden. Bis auf wenige Ausnahmen kann Rosie jedoch auf die Gesellschaft anderer Hunde gern verzichten. Menschen gegenüber zeigt Rosie sich sehr aufgeschlossen und möchte gerne gestreichelt werden oder auf dem Schoß liegen.
Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld
Für Rosie wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Eine große Sportlerin ist Rosie nicht, eher im Gegenteil. Daher ist sie für Menschen, die einen aktiven Hund suchen, nicht geeignet. Aufgrund ihrer schlechten Vorerfahrung sollten keine Kinder in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund käme in Frage, sofern er ähnlich ruhig wie sie ist und im Grunde kein Interesse an Kontakt mit Artgenossen hat. Ihre Adoptant*innen sollten sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.
Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).
Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.
In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.
Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.