Fritzi

• Alter: 09/2024
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: ja
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: bald in Wiesbaden
• Schulterhöhe: 39 cm
• Gewicht: 7 kg
• Verträglich mit Katzen: kann getestet werden
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 625€

Fritzi

• Alter: 09/2024
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: ja
• Rasse: Mischling
• Aufenthaltsort: bald in Wiesbaden
• Schulterhöhe: 39 cm
• Gewicht: 7 kg
• Als Zweithund geeignet: ja
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Schutzgebühr: 625€

Informationen zu Fritzi

Fritzi lebte in der Nähe eines Baumarktes, wo sie einige Wochen von unserer Tierheimleitung gefüttert wurde. Im September wollten die Geschäftsleitung und die Angestellten des Baumarktes jedoch, dass Fritzi verschwindet und wollten sie vertreiben. Daraufhin nahm unsere Tierheimleitung Fritzi auf.

Update Januar 2026: Fritzi ist sehr aktiv und spielt gerne und ausdauernd mit den anderen Hunden im Tierheim.
Ihr Verhalten gegenüber Menschen hat sich seit unserem letzten Besuch im September 2025 leider verändert. Sie ist sehr scheu geworden und hat auch gebellt, als wir kamen. Sie meidete den Kontakt und hielt sich im Hintergrund. Erst nach einiger Zeit ließ sie sich anfassen und auch das nur widerwillig. Streicheleinheiten hat sie ausgehalten und nicht genossen und ist bei nächster Gelegenheit ausgewichen.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Fritzi wünschen wir uns ein Zuhause bei aktiven Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Da Fritzi sehr scheu geworden ist, werden ihre Adoptant*innen ihr viel Zeit für die Eingewöhnung und Geduld entgegenbringen müssen. Von einem souveränen, möglichst gleichaltrigen und aktiven Ersthund würde Fritzi sehr profitieren.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

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