Floh
Floh
Informationen zu Floh
Floh wurde im September 2025 als junger Welpe allein auf der Straße gefunden und anschließend in unser Tierheim gebracht. Dort wuchs er zunächst gemeinsam mit mehreren anderen Welpen auf, aktuell teilt er sich einen Auslauf mit Kiwi.
Floh ist ein lebhafter Junghund mit viel Energie, der jedoch – wenn die Umgebung es zulässt – auch zur Ruhe kommen kann. Er zeigt sich sehr futtermotiviert und lässt sich von Menschen problemlos anfassen. Auch das Anlegen eines Geschirrs stellte für ihn keine Schwierigkeit dar. Da Floh noch sehr jung war, als er ins Tierheim kam, konnte er bisher kaum Erfahrungen außerhalb des Tierheimalltags sammeln. Entsprechend muss er viele alltägliche Dinge erst noch kennenlernen, wie zum Beispiel Treppensteigen oder Haushaltsgeräusche wie einen Staubsauger. Altersbedingt befindet sich Floh mitten in seiner Entwicklung, sodass ihm noch zahlreiche Lern- und Entwicklungsprozesse bevorstehen – von der Stubenreinheit über den behutsamen Aufbau erster Grundsignale bis hin zum entspannten Mitfahren im Auto. Für eine gelungene Eingewöhnung benötigt Floh vor allem Zeit, Geduld und eine liebevolle, konsequente Begleitung.
Wir können uns gut vorstellen, dass Floh als ausgewachsener Hund eine Schulterhöhe +/- 60 cm erreichen wird.
Wichtig: Basierend auf seinem Aussehen gehen wir davon aus, dass Floh einen Anteil Herdenschutzhund in sich trägt. Da er noch sehr jung ist, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen, ob sich typische Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes im Laufe der Entwicklung ausprägen. Es kann auch sein, dass andere Rasseanteile charakterlich überwiegen. Dies sollte bei der Adoption bedacht werden, und Bewerber:innen sollten sich vorher intensiv mit dem Thema Herdenschutzhunde befassen. Auf unserer Webseite sind dazu weiterführende Informationen zu finden.
Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld
Für Floh wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihm leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Floh bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten seine Adoptant:innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.
Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.
Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).
Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.
In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.
Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.