Dörthe

• Alter: 09/2020
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling – vermutlich mit hohem Jagdhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 46 cm
• Gewicht: 18 kg
• Verträglich mit Katzen: nein, da stark jagdlich motiviert
• Als Zweithund geeignet: nicht ausgeschlossen, vermutlich ist sie aber lieber Einzelprinzessin
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Sonstige Hinweise: Hatte eine Tumor an der Gesäugeleiste, der operativ entfernt wurde.
• Schutzgebühr: 595€

Dörthe

• Alter: 09/2020
• Geschlecht: weiblich
• kastriert: nein
• Rasse: Mischling – vermutlich mit hohem Jagdhundanteil
• Aufenthaltsort: Nordmazedonien
• Schulterhöhe: 46 cm
• Gewicht: 18 kg
• Als Zweithund geeignet: nicht ausgeschlossen, vermutlich ist sie aber lieber Einzelprinzessin
• Gewünschtes Wohnumfeld: Land oder ruhiger Stadtrand; souveräne Halter*innen
• Sonstige Hinweise: Hatte eine Tumor an der Gesäugeleiste, der operativ entfernt wurde.
• Schutzgebühr: 595€

Informationen zu Dörthe

Dörthe wurde gemeinsam mit ihren fünf Welpen von unserer Tierheimleitung gefunden. Leider verstarben alle Welpen an Parvovirose. Seit Oktober 2025 lebt Dörthe nun bei uns im Tierheim.

Dörthe zeigt sich als aufgeschlossene, freundliche Hündin, die sich problemlos Geschirr und Leine anziehen lässt. Ihre ausgeprägte Futtermotivation ist ein klarer Vorteil beim Training. Mit anderen Hunden ist sie grundsätzlich verträglich, zeigt aber jüngeren Hunden doch gerne mal, wie sie sich zu verhalten haben.

Katzen und andere kleine Haustiere sollten nicht in Dörthes Zuhause leben, da ihr Aussehen darauf schließen lässt, dass sie einen großen Jagdhundanteil hat. Vermutlich wurde Dörthe mal jagdlich geführt. Buddeln ist eine ihrer Leidenschaften, daher wäre ein Garten, in dem sie diesem Hobby nachgehen kann, ideal für sie. Auch freut sie sich sicherlich noch über Spaziergänge in der Natur.

Da Dörthe schon etwas älter ist, gehen wir davon aus, dass sie mal ein Zuhause hatte. Dennoch wird sie vermutlich nicht in einem Haus gehalten worden sein, sondern eher im Garten oder einer Scheune oder ähnliches. Es ist daher davon auszugehen, dass sie grundlegende Dinge des Alltags zunächst noch erlernen muss, wie beispielsweise Stubenreinheit oder das Verhalten im häuslichen Umfeld.

Dörthe hatte bei ihrem Einzug ins Tierheim einen Tumor an der Gesäugeleiste, der operativ entfernt wurde.

Gewünschtes Lebens- und Wohnumfeld

Für Dörthe wünschen wir uns ein Zuhause in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben, sollten aber schon standfest sein. Vermutlich kann Dörthe auf einen Ersthund verzichten. Da Dörthe bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Allgemeine Anforderungen an Adoptant*innen

Zeit, Energie, Geld

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, gut durchdacht ist. Es sollte klar sein, dass dies Zeit, Energie und Geld erfordert, da nicht alles nach Plan verlaufen wird. Tierschutzhunde haben zumeist einen schwierigen Start ins Leben und können z.B. Sozialisierungsdefizite aufweisen. Zudem wissen wir oft nicht, welche Rassen und damit etwaige Rasseattribute sich noch zeigen werden. So haben einige unserer Hunde einen Anteil Herdenschutzhund, was eine besondere Herausforderung sein kann. Auch kommen sie in eine völlig neue Welt, in der sie sich erst zurechtfinden müssen und dabei Verhaltensweisen zeigen können, die in “unserer Welt” als unerwünscht gelten.

Geduld, Verständnis, Empathie

Wir erwarten von unseren Adoptant:innen, dass sie diesen Hunden Verständnis, Geduld und Empathie entgegenbringen. Sie sollten versuchen, das Verhalten des Hundes zu verstehen und bei den ersten Problemen nicht direkt aufgeben, sondern bereit sein, mit dem Hund zu arbeiten und sich professionelle Unterstützung zu holen, die auch zum Hund passt (nicht alle Hundetrainer:innen sind gute Trainer:innen).

Lernbereitschaft

Lernbereitschaft ist essenziell, um die Hundekommunikation zu verstehen und die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren. Nicht jeder Hund ist gleich, es gibt kein Schema F. Auch wenn man jahrelange Hundeerfahrung hat, muss man gewillt sein, sich auf einen neuen Hund neu einzustellen und sich weiterzuentwickeln.

Grenzen setzen

Neben allem Verständnis müssen dem Hund aber auch klare Grenzen gesetzt werden und ein Rahmen geboten werden, in dem er sich entfalten kann. Insbesondere bei Teenagern ist dies unabdingbar, damit sie eine Orientierung haben und sich nicht hoffnungslos verlieren.

Kind und Hund

In Bezug auf ein Zusammenleben mit Kindern liegt das konfliktfreie Miteinander ausschließlich in der Verantwortung der Eltern. Ein Hund ist kein Spielzeug und auch kein Kopfkissen. Sein Hundebett ist nicht das der Kinder; sein Rückzugsort sowie Ruhezeiten müssen von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Kind und Hund sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

Nach oben scrollen